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    Barrierefreiheit

Starke Grüne auf die Zwei

Judith Schwentner

„Ich arbeite für ein Graz, in dem sich alle Generationen zuhause fühlen und sicher unterwegs sind. Für mehr Lebensqualität, soziale Gerechtigkeit und dem Mut, ins Tun zu kommen.“

Anna Slama

lebt im Grazer Zentrum und ist Elementarpädagogin. Sie hat auch ein entsprechend großes Herz für die Kleinsten unserer Stadt – neben Vierbeinern allen voran für Kinder.

“Ich merk halt jeden Tag in der Arbeit mit den Kids, warum ich das mach. Dass ich will, dass sie ohne Angst um ihre Zukunft aufwachsen. Dass sie an sich glauben und wirklich werden können, was sie wollen. Gerade Mädchen will ich eine extra Portion Mut mitgeben und mit ihnen an einer Stadt arbeiten, in der auch sie sich sicher fühlen und entfalten können.”

Tristan Ammerer

lebt in Jakomini und hat auch Erfahrung auf Bezirksebene gesammelt. Im Gemeinderat macht er sich allen voran auch für Demokratie und Beteiligung stark.
“Graz ist Menschenrechtsstadt und diese Verantwortung für ein offenes und solidarisches Miteinander nehme ich ernst: Menschen einbeziehen, verbindend auftreten und gemeinsam Lösungen suchen, statt ständig nur Probleme wälzen. Deswegen setzen wir so stark wie niemand zuvor auf Bürger:innenbeteiligungen, damit wirklich alle Grazer:innen gemeinsam unsere Stadt mitgestalten können.”

Barbara Sima-Ruml

lebt in Jakomini und arbeitet seit ihrem Architekturstudium als Amtssachverständige für barrierefreies Bauen. Vielen ist die zweifache Mutter auch aus ihrem Satire-Podcast “Bekenntnisse einer Vierraddiva” bekannt. “Durch mein Leben im Rollstuhl weiß ich, wie schwierig es ist, wenn Barrierefreiheit nicht im Alltag ankommt. Auch in meinem Job sehe ich viel zu oft, dass die österreichweit 1,9 Millionen Menschen mit Behinderung regelmäßig vergessen werden. Das möchte ich ändern und auch für sie eine starke Stimme unmittelbar dort sein, wo die Entscheidungen für unser Graz getroffen werden.”

Gerhard Hackenberger

lebt in Waltendorf und ist Rechtsanwalt im Ruhestand. Im Gemeinderat hat er sich zuletzt stark mit dem Budget beschäftigt und ist ein erfahrener Ansprechpartner, wenn es um öffentliche Unternehmen geht. “Wir haben die Schulden gebremst und den öffentlichen Haushalt auf stabile Beine gestellt. Zugleich ist das kein Selbstzweck. Es geht darum, den nötigen Spielraum für dringende Investitionen zu schaffen. Wenn wir jetzt nicht weiter in den Ausbau von unabhängiger, erneuerbarer Energie, Infrastruktur und Schulen investieren, kostet uns das in ein paar Jahren ein Vielfaches.”

Zeynep Aygan-Romaner

lebt in Liebenau und ist Diplom-Ingenieurin der Architektur. Im Gemeinderat ist sie bisher auch für Kultur und Wohnen zuständig, will steigenden Mieten einen Riegel vorschieben und den Zusammenhalt stärken. “Aufgrund meines Namens bekomme ich öfters die Frage gestellt, woher ich ursprünglich komme. Meistens ergibt sich daraus ein nettes Gespräch. Zugleich kann es einem das Gefühl geben, nicht dazuzugehören. Umso wichtiger ist mir eine Stadt, in der sich Menschen zuhause fühlen und kulturelle Vielfalt gut Platz findet.”

Alexandra Würz-Stalder

lebt in Geidorf, ist Hochschullektorin für Architektur und leidenschaftliche Stadtplanerin. Dabei hat sie auch die ältere Generation im Auge, die besonders auf kühlenden Schatten und öffentlichen Verkehr angewiesen ist. “Ich liebe Graz und den Mut zur Erneuerung, der gerade spürbar ist. Wir setzen das um, was ich sonst nur unterrichten konnte: Mehr Grün, mehr Lebensqualität und mehr Rücksicht auf wirklich alle Bewohner:innen – die Jugend genauso wie die Senior:innen.”

Markus Konrad

lebt in Eggenberg und ist Techniker in einem Industriebetrieb. Seit kurzem ist er auch glücklicher Jungpapa und widmet sich der Wirtschaft genauso wie der Familie. “In meiner Karenz hab ich erlebt, dass ich als Mann für was gelobt werde, was bei Frauen als selbstverständlich gesehen wird: das Kümmern ums Kind und die Haus- und Sorgearbeit drum herum. Damit eine faire Aufteilung selbstverständlich wird, sind vor allem wir Männer gefragt. Es sind veraltete Denkmuster, die uns auch in der Wirtschaft – mit der Abhängigkeit von fossiler Energie – Geld und Arbeitsplätze kosten.”

Marina Grujic

lebt in Gries, studiert Pharmazie und engagiert sich neben ihrer Arbeit in Apotheken schon seit vielen Jahren politisch. Im Gemeinderat will sie sich neben der Gesundheitsversorgung auch um eine gelungene Integrationspolitik kümmern. “Ich komme aus einer einfachen Familie, die vor dem Krieg am Balkan hierher geflüchtet ist. Mir ist deshalb seit meiner Kindheit klar, dass ein friedliches und gesundes Leben nicht selbstverständlich ist. Und daher will ich genau das besonders schützen.”

Valentin Gritsch

lebt in Jakomini, ist Mechatroniker und Unternehmer. Der Familienvater will gemeinsam mit Betrieben nachhaltige Lösungen für Graz vorantreiben. “Es gibt ein paar offensichtliche Stellschrauben, an denen in der ganzen Welt gedreht wird. Zum Beispiel kämpfen Betriebe genauso wie private Haushalte vor allem mit steigenden Energiekosten. Mit erneuerbarer Energie und Innovation aus Graz halten wir Preise stabil und den Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig.”

Julian Groß

lebt in Gries und ist als Student an der Fachhochschule dort auch politisch aktiv. Er möchte in der Stadt sinnvolle Nutzung der Digitalisierung und Vereinfachungen in der Bürokratie vorantreiben. “Graz ist meine Heimat. Und für die halte ich’s wie an stressigen Unitagen: heute gut funktionieren und auf morgen bestmöglich vorbereitet sein. Die Lösungen dafür sind oft technologisch – für flüssigen Verkehr und leistbare Energie genauso wie für eine stärkere Bürger:innenbeteiligung.”

Daniel Strenger-Galvis

lebt in St. Leonhard, ist Forscher an der technischen Universität und privat leidenschaftlicher Sportler. Genau da will er auch politisch anknüpfen. “Wer viel in der Stadt unterwegs ist, sieht wie vielfältig die sportlichen Interessen der Grazer:innen sind – vom Fußball bis zum Rugby, vom Laufen bis zum Tanzen. Für diese Vielfalt braucht es Platz. Und um diesen Platz will ich ringen, wie im Sport mit Leidenschaft, Ausdauer und Teamgeist. Es geht um ein gemeinsames Ziel und die besten Ergebnisse entstehen auch gemeinsam im Dialog.”

Agnes Maier

lebt in Waltendorf, greift als Hebamme auch anderen Müttern am Beginn ihrer neuen Rolle unter die Arme und versucht als Poetry Slammerin Brücken zu bauen. “Ich weiß unser Leben als Familie am Stadtrand sehr zu schätzen. Gleichzeitig erlaubt mir mein Beruf Einblicke in viele andere Lebensrealitäten. Mein politisches Ziel ist: möglichst alle abholen, mitnehmen und niemand zurücklassen.”

Karl-Heinz Posch

lebt in Lend und ist Verkehrsplaner. In den letzten Jahren hat er daran gearbeitet, international erfolgreiche Verkehrskonzepte nach Graz zu holen und an die Stadt anzupassen. “Mich reizt das enorme Potenzial, das Graz hat. Deshalb möchte ich dazu beitragen, dass wir in der Entwicklung unserer Stadt noch schneller vorankommen. Weniger Durchzugsverkehr, weniger Ampeln und weniger Stau – das bringt ja nicht nur Lebensqualität, sondern bessere Erreichbarkeit und wirtschaftliche Stärke.”