Grün macht Graz
Einfache Sprache ist leicht zu lesen und zu verstehen.
Die Grünen gestalten Graz. Das merken die Menschen im Alltag. Wir haben in Graz schon viel verändert. Graz soll lebendiger, grüner und gerechter werden. Das ist unser Ziel. Für alle Menschen in Graz. Am 28. Juni 2026 wählen die Grazerinnen und Grazer ihren Gemeinderat. Der Gemeinderat ist das Parlament der Stadt Graz. Wir haben 40 Ziele für Graz. Diese Ziele sollen bis 2040 erreicht sein. Vieles haben wir schon geschafft. Vieles wollen wir noch anpacken.
Mehr Natur in der Stadt
Wir haben Graz schon viel grüner gemacht.
Wir haben über 3.000 Bäume gepflanzt.
Wir haben 14 neue Parks gebaut.
Auf 12.000 Quadratmetern blühen jetzt Wiesen.
Das sind Wiesen mitten in der Stadt.
Und wir machen weiter.
In allen Stadtteilen soll es kühler und schöner werden.
Wir wollen jeden Tag drei neue Bäume pflanzen.
Wir wollen bestehende Parks verbessern.
Wir wollen mehr Grünflächen schaffen.
Grünflächen sind Wiesen, Parks und Bäume.
So wird Graz lebendiger.
Und es gibt mehr verschiedene Tier- und Pflanzenarten in der Stadt.
Konkrete Orte, wo das passieren soll:
der Griesplatz, der Jakominiplatz
und der Platz beim Hauptbahnhof.
Besser unterwegs mit Bus und Straßenbahn
Wir haben den öffentlichen Verkehr in Graz stark ausgebaut.
Graz bekommt 94 neue Busse und 31 neue Straßenbahnen.
Wir haben drei Straßenbahnlinien erweitert.
Und wir machen weiter.
In Stadtteilen, die früher schwer erreichbar waren, fahren jetzt mehr Linien.
Auf viel genutzten Strecken fahren Busse und Straßenbahnen öfter.
Nachts und am Wochenende gibt es Nachtbusse für den sicheren Heimweg.
Immer mehr Haltestellen sind für alle Menschen zugänglich.
Das bedeutet: auch für Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen.
Was wir als Nächstes planen:
Die Straßenbahnlinie 8 soll über den Griesplatz fahren. Die neue Linie 2 soll vom Hauptbahnhof bis zur Universität fahren.
Es soll 30 Prozent mehr Platz in den Öffis geben.
Öffis sind öffentliche Verkehrsmittel — also Bus und Straßenbahn.
Der Busbahnhof am Andreas-Hofer-Platz wird gerade neu gebaut.
Die Nachtbusse sollen auch am Mittwoch fahren.
Radfahren in Graz: sicherer und schneller
Wir haben das Radfahren in Graz schon stark verbessert.
Wir haben über 20 Kilometer neue Radwege gebaut.
Und wir machen weiter.
Alle Stadtteile sollen mit Radwegen verbunden sein. An Kreuzungen soll Radfahren sicherer werden. An wichtigen Orten in der Stadt entstehen überdachte Abstellplätze für Fahrräder.
Zum Beispiel bei Bus- und Straßenbahn-Haltestellen und in Wohnvierteln mit vielen Menschen.
Was wir als Nächstes planen:
Wir schließen fehlende Verbindungen in bestehenden Radwegen.
Beim Hauptbahnhof soll eine überdachte Fahrradgarage entstehen.
Mehr überdachte Abstellplätze soll es bei den Universitäten, in der Innenstadt und beim Stadion geben.
Der Radweg in der Keplerstraße soll breiter werden.
Neue Plätze im Grätzel — für alle in der Nachbarschaft
Ein Grätzel ist ein kleines Viertel in der Stadt, in dem Menschen wohnen und zusammenleben.
Wir haben in Graz schon mehr als 100 Plätze und Straßen neu gestaltet.
Wir wollen das in allen Stadtteilen machen.
Diese Plätze sollen Treffpunkte für die Nachbarschaft sein.
In wenigen Minuten zu Fuß sollen die Menschen dort alles finden, was sie brauchen:
Kinderbetreuung, Apotheke, Supermarkt oder Restaurant.
Es gibt Bäume, Wasserspiele und Trinkbrunnen zur Abkühlung. Sitzbänke laden zu einer Pause ein.
Und jede Umgestaltung wird gemeinsam mit den Menschen aus dem Viertel geplant.
Was als Nächstes kommt:
Wir gestalten den Andritzer Hauptplatz, den Griesplatz
und das Ortszentrum von Mariatrost neu.
Weitere Plätze in der ganzen Stadt sind schon ausgewählt.
Sicherer zu Fuß in Graz
Zu Fuß gehen soll in Graz sicher und angenehm sein.
Wir haben dafür einen Plan gemacht: den Masterplan Gehen.
Das ist ein Plan der Stadt, der zeigt, wo und wie das zu Fuß Gehen in Graz verbessert wird.
Wir haben schon über 20 Kilometer neue Gehwege gebaut.
Und wir machen weiter:
Gehsteige werden breiter. Ampeln geben mehr Zeit zum Überqueren der Straße. An vielen Stellen entsteht mehr Platz zum Verweilen und Sitzen.
Das nennt man Begegnungszone: Eine Straße, in der Fußgängerinnen und Fußgänger Vorrang haben und Autos langsam fahren müssen.
Rund um Volksschulen machen wir die Wege noch sicherer.
Besonders in Straßgang und Puntigam brauchen Fußgängerinnen und Fußgänger mehr Platz.
Mehr Plätze in Kindergarten und Kinderkrippe
Wir haben 29 neue Gruppen in Kindergärten und Kinderkrippen geschaffen.
So bekommen mehr Familien einen sicheren Betreuungsplatz für ihr Kind.
Und wir machen weiter.
Es soll mehr Plätze geben. Kinder sollen den ganzen Tag betreut werden können.
Es soll auch im Sommer gute Angebote geben.
Gleichzeitig verbessern wir die Qualität der Betreuung:
Eine Betreuungsperson soll sich um weniger Kinder kümmern.
Kinder bekommen mehr Unterstützung beim Deutschlernen.
Eltern werden mehr eingebunden.
Betreuerinnen und Betreuer bekommen bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn.
Denn gute Betreuung braucht Menschen, die gerne arbeiten können.
Wir wollen die besten Chancen für alle Kinder in Graz.
Was konkret geplant ist:
In den nächsten zwei Jahren kommen 13 neue Gruppen dazu.
Dafür wurden schon 54 neue Stellen geschaffen.
Neue Gruppen entstehen auch in Stadtteilen, die stark gewachsen sind —
zum Beispiel in Jakomini und rund um den Eggenberger Gürtel.
Das Land Steiermark muss zustimmen.
Wir setzen uns beim Land dafür ein:
Ein zweites Kindergartenjahr soll für alle Kinder gratis sein.
Bessere Schulen für alle Kinder in Graz
Wir haben 17 Schulen neu gebaut oder renoviert.
Renoviert bedeutet: alte Gebäude werden repariert und verbessert.
Wir haben mehr Stellen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter an Schulen geschaffen.
Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter helfen Kindern und Familien bei Problemen in der Schule oder im Alltag.
Wir haben auch besondere Unterstützung für Kinder eingeführt, die mehr Hilfe brauchen.
Und wir arbeiten eng mit Eltern zusammen.
In Graz sollen alle Kinder die gleichen Chancen haben.
Was wir als nächstes planen:
Fünf weitere Schulen werden renoviert. Wir sorgen dafür, dass diese Arbeiten nicht weiter warten müssen.
Neue Spielplätze für Kinder in ganz Graz
Wir haben 15 neue Spielplätze in Graz gebaut.
Plätze zum Spielen und Bewegen für alle Kinder.
Unser Ziel: Jedes Kind soll einen Spielplatz zu Fuß erreichen können.
Die Spielplätze sollen auch an heißen Tagen angenehm sein.
Dafür pflanzen wir Bäume und bauen Sonnenschutz auf.
So werden Spielplätze auch zu Treffpunkten für Eltern und Familien.
Was wir als nächstes planen:
In Gösting, Waltendorf und Mariatrost bekommen bestehende Spielplätze mehr Schatten.
Ganz neue Spielplätze entstehen im Stadtzentrum, am Murufer und in Puntigam.
In manchen Fußgängerzonen soll es eigene Bereiche geben, wo Kinder spielen dürfen.
Günstige Wohnungen für alle in Graz
Wir haben 420 neue Gemeindewohnungen gebaut.
Gemeindewohnungen sind Wohnungen, die der Stadt gehören. Sie sind günstiger als normale Mietwohnungen. Wir haben auch über 380 bestehende Gemeindewohnungen renoviert.
300 weitere Wohnungen werden gerade gebaut.
In Gemeindewohnungen darf die Miete nicht beliebig steigen.
Das nennt man Mietendeckel: Es gibt eine Obergrenze, wie viel die Miete kosten darf.
Auch die Kosten für Müllabfuhr und Kanalgebühren steigen nicht so schnell.
Das nennt man Gebührenbremse.
Wohnungen in Graz sollen für Menschen da sein, die hier wohnen.
Sie sollen nicht nur als Geldanlage oder als Ferienwohnung genutzt werden.
Was wir als nächstes planen:
Wir haben schon Grundstücke für 400 weitere Gemeindewohnungen gekauft.
Wir setzen uns dafür ein, dass Eigentümerinnen und Eigentümer von leer stehenden Wohnungen eine Abgabe zahlen müssen.
Das soll dazu führen, dass mehr Wohnungen vermietet werden — statt leer zu stehen.
Ruhigere Straßen — mehr Platz für alle
Wir haben schon 16 Wohnstraßen geschaffen.
Eine Wohnstraße ist eine Straße, in der Fußgängerinnen und Fußgänger Vorrang haben. Autos dürfen nur langsam fahren und müssen auf Menschen Rücksicht nehmen.
Wir haben auch über 100 Straßen ruhiger gemacht.
Das bedeutet: weniger und langsamerer Verkehr — zum Beispiel durch Tempo-30-Zonen.
Und wir machen weiter.
Unser Ziel: Straßen sollen nicht nur für Autos da sein. Sie sollen für alle Menschen da sein.
Wir schaffen mehr Platz zum Verweilen und mehr Grün. Autos fahren langsamer.
Das macht Wohnviertel ruhiger und sicherer — für Familien, Kinder, Gastgärten und Geschäfte.
Was wir als nächstes planen:
An mehreren Orten in Graz soll der Verkehr ruhiger werden.
Einige Straßen werden zu Wohnstraßen.
Andere Orte werden zu Begegnungszonen.
In einer Begegnungszone haben Fußgängerinnen und Fußgänger Vorrang. Autos dürfen nur Schritttempo fahren.
Mehr Grün in der Stadt — weniger Hitze und Überschwemmungen
Wir haben neue Regeln für den Schutz von Bäumen in Graz eingeführt.
Diese Regeln heißen Baumschutzverordnung. Sie schützen Bäume in der Stadt.
Wir haben auch festgelegt: Bei jedem neuen Gebäude muss es genug Grünflächen, Schatten und Trinkwasser geben.
Das hat zwei wichtige Vorteile: Erstens bleibt die Stadt kühler, weil Bäume und Wiesen Schatten spenden.
Zweitens kann Regenwasser besser in den Boden eindringen, das schützt vor Überschwemmungen.
Wir legen auch fest, wo und wie in Graz noch gebaut werden darf.
So bleiben Grünflächen und Erholungsorte erhalten.
Als erstes kümmern wir uns um die Stadtteile, die am stärksten betroffen sind —
zum Beispiel rund um die Rösselmühle und die Gradnerstraße.
Auch in Andritz, Gösting und St. Peter wollen wir wichtige Grünflächen schützen.
Abkühlung für alle: Wasser in der Stadt
Graz hat jetzt sechs Freibäder. Das Noppelbad wurde neu eröffnet.
Menschen mit wenig Geld können die Freibäder günstiger nutzen.
Das ist möglich mit der Sozialcard — einer Karte der Stadt Graz für Menschen mit geringem Einkommen.
Auch die Mur soll wieder zum Baden einladen. Dafür muss das Wasser sauberer werden.
Wir setzen uns beim Land Steiermark dafür ein.
Wir wollen die Mur zu einem schönen Ort für alle machen:
sichere Zugänge zum Wasser, ein ruhiger Weg entlang des Flusses ohne viel Verkehr und ein Wanderweg am Ufer.
Gleichzeitig schützen wir die Natur und die Tiere am Fluss.
Was konkret geplant ist:
Eine Strecke für Kajak-Fahren in der Mur. Kajak ist ein kleines Boot, das man mit einem Paddel steuert.
Eine Surfwelle im Volksgarten. Wir wollen auch die Preise in den Freibädern günstiger machen. Und wir arbeiten daran, dass das Wasser in der Mur sauberer wird.
Hilfe für Menschen in schwierigen Situationen
In Graz helfen wir Menschen, die Unterstützung brauchen.
Mit dem Programm „Graz hilft” haben wir schon tausende Menschen und Familien unterstützt.
Menschen, die sich Energie nicht leisten können, bekommen finanzielle Hilfe.
Das ist der Energiehärtefonds: ein Geldtopf der Stadt für Menschen mit sehr hohen Energiekosten.
Wir wollen nicht nur in Notfällen helfen. Wir wollen Menschen auch beraten, damit sie ihr Leben möglichst selbst gestalten können.
In Graz lassen wir Menschen in schwierigen Situationen nicht alleine.
Was wir gerade tun:
Es gibt wichtige Hilfsangebote für Menschen in Not. Wir kämpfen dafür, dass diese Hilfe erhalten bleibt.
Ein Beispiel: der Josef-Krainer-Hilfsfonds. Das ist ein Fonds des Landes Steiermark. Er unterstützt Menschen in Not mit Geld — bisher mit 230.000 Euro pro Jahr.
Wir setzen uns dafür ein, dass dieser Fonds nicht abgeschafft wird.
Günstig unterwegs mit Bus und Straßenbahn
Schon 93.084 Menschen in Graz nutzen das Klimaticket. Das Klimaticket ist eine Jahreskarte für Bus und Bahn in ganz Österreich. So viele waren noch nie damit unterwegs — das freut uns.
Wir unterstützen Menschen beim Kauf des Klimatickets Steiermark: Die Stadt gibt 100 Euro Förderung dazu.
Menschen mit wenig Geld können mit der Sozialcard eine Jahreskarte für nur 60 Euro kaufen.
Die Sozialcard ist eine Karte der Stadt Graz für Menschen mit geringem Einkommen.
Und wir machen weiter.
Öffi-Tickets werden jedes Jahr teurer. Das trifft vor allem Menschen mit wenig Geld. Wir setzen uns dafür ein, dass Bus und Straßenbahn günstiger werden — nicht teurer. Damit alle gut unterwegs sein können.
Was wir außerdem planen:
Günstigere Tickets für Studierende.
Und auf Landes- und Bundesebene wollen wir, dass Öffi-Tickets insgesamt nicht weiter steigen.
Saubere Energie — gut für die Umwelt und den Geldbeutel
Wir haben auf vielen städtischen Gebäuden in Graz schon Solaranlagen gebaut.
Wer Energie selbst erzeugt, braucht weniger aus dem Ausland zu kaufen.
Das macht die Energiepreise stabiler.
Und wir machen weiter:
Wir bauen mehr Solaranlagen — auf Dächern und anderen freien Flächen. Solaranlagen erzeugen Strom aus Sonnenlicht. Die Fernwärme in Graz wird umweltfreundlicher. Fernwärme ist Heizwärme, die über Leitungen in viele Häuser geliefert wird.
Ältere Gebäude werden so umgebaut, dass sie weniger Energie verbrauchen. Ein neues Energiewerk gewinnt Energie aus Abfällen und Reststoffen. Menschen mit hohen Energiekosten bekommen finanzielle Hilfe. Und Familien bekommen Unterstützung, wenn sie auf saubere Energie umsteigen wollen.
Was konkret geplant ist:
Neue Solaranlagen kommen auf den Grazer Flughafen und auf mehrere Schulen. Wir nutzen auch Parkplätze, Fassaden und Dächer für Solaranlagen. Wir wollen außerdem Erdwärme nutzen — das ist Wärme, die aus dem Boden gewonnen wird.
Und wir wollen überschüssige Wärme aus Betrieben in der Stadt nutzen.
Wir investieren pro Jahr 300 Millionen Euro in die Infrastruktur von Graz.
Infrastruktur bedeutet: öffentliche Verkehrsmittel, Schulen, Parks, Energie- und Wasserversorgung. Das ist alles, was allen Menschen in der Stadt zugutekommt.
Diese Investitionen helfen der Stadt auf mehrere Arten:
Die öffentlichen Einrichtungen werden besser für alle Menschen in Graz. Betriebe und Unternehmen profitieren davon. Und Graz ist damit gut für die Zukunft vorbereitet.
Während Baustellen hatten manche Betriebe weniger Einnahmen.
Deshalb haben wir sie sofort mit Geld unterstützt.
Jetzt, nach den Baustellen, läuft es für sie besser.
Und wir machen weiter.
Gute Verkehrsanbindung, günstige Energie und schnelles Internet, denn das brauchen Unternehmen, um in Graz erfolgreich zu sein. Das macht Graz auch attraktiv für Menschen, die hier arbeiten und leben wollen.
Was wir als Nächstes planen:
Die Straßenbahn wird weiter ausgebaut. Die Straßenbahn-Werkstatt in der Steyrergasse wird renoviert.
Die Kläranlage wird erweitert.
Eine Kläranlage reinigt das Abwasser der Stadt.
Das neue Energiewerk wird gerade geplant.
Bei Baustellen erneuern wir gleichzeitig alte Rohre und Leitungen unter der Straße.
Graz ist eine beliebte Stadt.
Jedes Jahr kommen rund 25 Millionen Besucherinnen und Besucher.
Es gibt 1,4 Millionen Übernachtungen pro Jahr.
Die neue Straßenbahnlinie durch das Neutorgebiet hat die Innenstadt besser erreichbar gemacht.
Wir wollen die Innenstadt weiter verbessern:
Öffentliche Plätze werden grüner und einladender.
Es entstehen Orte zum Verweilen im Freien.
Kulturangebote bringen Abwechslung.
Sogenannte Pop-up-Geschäfte öffnen für kurze Zeit an neuen Orten und bringen frische Ideen in die Stadt.
Ein System zeigt, wo es freie Parkplätze gibt.
Aufbewahrungsboxen für Einkäufe, Kinderbetreuung und Spielplätze machen es leichter, länger in der Stadt zu bleiben.
Was wir konkret planen:
Ein neues Team kümmert sich darum, leere Geschäfte wiederzubeleben.
Wir arbeiten an einem Plan, der die Innenstadt besser erreichbar macht:
weniger Autos, die nur durchfahren und schnellere Busse und Straßenbahnen auf wichtigen Strecken.
Die Grazer Retter Prämie hat tausende Menschen dazu gebracht, Dinge reparieren zu lassen, statt sie wegzuwerfen. Die Grazer Retter Prämie ist eine Förderung der Stadt: Wer etwas reparieren lässt, bekommt einen Teil der Kosten zurück.
Das war erst der Anfang.
Unser Ziel: Reparieren und Wiederverwenden soll in Graz normal werden.
Wir haben schon einiges aufgebaut:
Becher, die man immer wieder verwenden kann — zum Beispiel bei Veranstaltungen.
Unterstützung für Familien, die wiederverwendbare Windeln nutzen wollen.
Wir informieren die Menschen darüber, wie sie Dinge länger nutzen können.
Was wir als Nächstes planen:
Orte, wo Menschen gemeinsam Dinge reparieren können.
Das nennt man Repair-Café: ein Treffpunkt, wo freiwillige Helferinnen und Helfer kaputte Dinge gemeinsam reparieren.
Workshops, bei denen man lernt, Dinge wieder zu verwenden.
Orte, wo Menschen Dinge tauschen können, die sie nicht mehr brauchen.
So sparen wir Geld und schonen die Umwelt.
Und wir sichern Arbeitsplätze im Handwerk.
Wir setzen uns auch dafür ein, dass es auf Bundesebene wieder Geld gibt, wenn man etwas reparieren lässt. Und wir suchen in Graz nach Räumen für Repair-Cafés und ähnliche Angebote.
Wir haben die Förderungen für über 80 Kulturgruppen und Kulturprojekte in Graz erhöht.
Förderung bedeutet: Die Stadt gibt Geld, damit Projekte und Gruppen ihre Arbeit machen können.
Wir stehen dazu, dass Künstlerinnen und Künstler fair bezahlt werden.
Wir wollen, dass Kultur in Graz für alle zugänglich ist egal wie viel Geld jemand hat.
Wir fördern Kulturangebote in allen Stadtteilen.
Leere Gebäude und Flächen nutzen wir für neue Kulturorte.
Was wir als Nächstes planen:
Wir wollen günstige Kulturangebote in Graz erhalten und ausbauen.
Wir setzen uns dafür ein, dass Kürzungen bei der Kultur verhindert werden. Wir unterstützen die Initiative „Kulturland retten”.
Das ist ein Zusammenschluss von Kulturschaffenden aus der ganzen Steiermark. Sie setzen sich gemeinsam dafür ein, dass Kunst und Kultur weiter gefördert werden.
Tausende Menschen kamen zu „Fest für alle” und „Kino für alle”.
Wir haben viele weitere Veranstaltungen in Graz unterstützt: von Volksfesten über Kulturfestivals bis zu Straßenfesten in den Stadtteilen.
So wollen wir weitermachen.
Wer eine Veranstaltung in Graz organisieren möchte, soll das einfacher machen können.
Heute muss man dafür viele verschiedene Stellen in der Stadt kontaktieren.
Das wollen wir ändern:
Es soll nur noch eine Anlaufstelle geben, die alles koordiniert.
Das hilft besonders bei kleinen Veranstaltungen und macht es einfacher für junge Menschen, das Leben in Graz mitzugestalten.
Was wir konkret planen:
Genehmigungen für Veranstaltungen sollen schneller werden.
Eine Genehmigung ist die offizielle Erlaubnis der Stadt, eine Veranstaltung durchführen zu dürfen.
Eine feste Ansprechperson begleitet Veranstalterinnen und Veranstalter durch alle nötigen Schritte.
In Graz gibt es rund 20 Bauernmärkte.
Auf einem Bauernmarkt verkaufen Bäuerinnen und Bauern aus der Region frische Lebensmittel direkt an die Menschen.
Am Lendplatz und beim Hofbauermarkt haben wir die Märkte schon verbessert.
Das kommt sehr gut an.
Und wir machen weiter.
Weitere Märkte in der Stadt werden verbessert: bessere Erreichbarkeit mit Bus und Straßenbahn,
mehr Sitzbänke und Trinkbrunnen vor Ort.
Auch außerhalb der Marktzeiten soll auf den Plätzen mehr los sein.
So kaufen die Menschen frische Lebensmittel aus der Umgebung und das ist gut für die Bäuerinnen und Bauern in der Region.
Was wir konkret planen: Ein Markt in Waltendorf wird verbessert.
Neue Märkte entstehen vor allem in Jakomini, Liebenau und Puntigam, Stadtteile, in denen es bisher zu wenig Marktangebot gibt.
Wir haben eine neue große Küche für die Stadt gebaut.
Von dort werden jeden Tag schon über 9.000 Mittagessen geliefert: an Schulen, Kindergärten und Einrichtungen für Menschen, die Unterstützung brauchen. Das sind zum Beispiel Tageseinrichtungen für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung.
Unser Ziel: Jedes Kind soll täglich eine warme Mahlzeit bekommen.
Deshalb bauen wir das Angebot auf 15.000 Mahlzeiten pro Tag aus.
Der Preis richtet sich nach dem Einkommen der Familie. Wer weniger verdient, zahlt weniger.
Die Lebensmittel kommen aus der Umgebung von Graz.
Kinder lernen dabei auch, was gesundes Essen bedeutet.
In Schulen soll es auch Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger geben.
Das nennt man School Nurse: eine Pflegeperson, die direkt in der Schule medizinische Hilfe und Beratung anbietet. So bekommen alle Kinder Unterstützung für ihre Gesundheit — direkt in der Schule.
Wir setzen uns beim Land Steiermark dafür ein: Alle Kinder sollen täglich eine gesunde Mahlzeit bekommen, egal wie viel Geld ihre Eltern haben.
Graz hat elf Jugendzentren.
Ein Jugendzentrum ist ein Ort, wo Jugendliche ihre Freizeit verbringen, Freunde treffen und Unterstützung bekommen können.
Außerdem gibt es einen Dienst, der Jugendliche direkt in den Stadtteilen aufsucht, also nicht auf sie wartet, sondern zu ihnen kommt.
Wir wollen das Angebot in alle Stadtteile ausweiten.
Jugendliche sollen sich nicht nur in Gebäuden treffen, sondern auch draußen, auf Plätzen und in Parks.
So ist es leichter, dazuzukommen und Anschluss zu finden.
Was wir konkret planen:
Wir suchen gemeinsam mit Gruppen aus den Stadtteilen nach geeigneten Orten im Freien.
In fast allen Stadtteilen gibt es Bedarf. Mögliche Orte sind zum Beispiel bei der Straßenbahn-Endhaltestelle in Wetzelsdorf.
14 Straßen und Plätze in Graz tragen jetzt die Namen von bedeutenden Frauen.
Viele davon hatten vorher Namen von Personen aus der Zeit des Nationalsozialismus.
Das klingt nach einer kleinen Veränderung. Aber es hat eine große Wirkung.
Die Leistungen von Frauen werden sichtbar.
Das stärkt das Selbstbewusstsein von Mädchen, die in Graz aufwachsen.
An Schulen gibt es jetzt kostenlose Hygieneprodukte für Mädchen.
Das sind sogenannte Peri-Boxen: Behälter mit Binden und Tampons, die alle Schülerinnen gratis nutzen können.
Was wir als Nächstes planen:
Wir wollen mehr Sport- und Spielplätze schaffen, die auch für Mädchen gut geeignet sind.
Weitere Straßen und Plätze sollen nach bedeutenden Frauen aus Graz benannt werden.
Eine unabhängige Expertengruppe prüft, welche Straßennamen historisch problematisch sind.
Diese Namen können dann ersetzt werden.
Wir haben über 5.000 Plätze in Deutschkursen geschaffen.
Wir haben Sommerschulen und Beschäftigungsprogramme für Menschen angeboten,
die in Graz Schutz suchen.
Menschen, die in einem anderen Land Schutz suchen, nennt man Asylwerbende.
Damit Menschen gut in Graz ankommen können, brauchen sie:
eine sinnvolle Beschäftigung, die Möglichkeit, Deutsch zu lernen und Unterstützung dabei, das Leben in Österreich kennenzulernen.
Wir setzen uns dafür ein, dass diese Angebote erhalten bleiben.
Denn das ist gut für alle Menschen in Graz.
Was wir außerdem fordern:
Deutschkurse sollen weiter gefördert werden.
Menschen, die hier Schutz suchen, sollen einfacher arbeiten dürfen.
Zum Beispiel bei einfachen Tätigkeiten für die Stadt. So können alle einen Beitrag leisten und Teil der Gemeinschaft werden.
Wir planen die Stadt so, dass Mädchen und Frauen sich sicher fühlen können.
Wir haben drei Hilfsprogramme eingeführt:
„FRiTZi bringt’s” ist ein Lastenrad, das durch Parks, Spielplätze und Wohngebiete in Graz fährt. Zwei Mitarbeiterinnen sind damit unterwegs und informieren Frauen direkt vor Ort über Hilfsangebote in der Stadt.
„Ist Luisa da?” ist ein Hilferuf-System in Lokalen und Veranstaltungen.
„Stopp Gewalt” ist eine Initiative der Stadt Graz gegen Gewalt an Frauen. Im ganzen Stadtgebiet stehen 24 Tafeln mit Notrufnummern. Bei Gefahr kann man rund um die Uhr die Grazer Frauenhäuser anrufen: 0800 20 30 17 (kostenlos, 24 Stunden).
Wir verbessern auch den Alltag von Frauen durch bessere Stadtplanung:
kurze und sichere Wege, gute Beleuchtung, Plätze und Gassen, die gut einsehbar sind, breite Gehsteige
sowie Gesundheits- und Beratungsangebote in der Nähe.
Diese Verbesserungen helfen allen Menschen in der Stadt.
Sie erleichtern aber besonders den Alltag von Frauen, die noch immer einen Großteil der Familien- und Pflegearbeit leisten.
Was wir konkret planen:
Moderne Beleuchtung, die sich einschaltet, wenn sie gebraucht wird.
Neue Beleuchtung im ORF-Park, im Anna-Cadia-Park und am Weg entlang der Mur.
Sicherere öffentliche Toiletten am Lendplatz.
Räume für Treffen und Veranstaltungen von Frauengruppen.
Acht Schulstraßen machen den Weg zur Schule sicherer.
Eine Schulstraße ist eine Straße vor einer Schule, die zu bestimmten Zeiten für Autos gesperrt ist. So können Kinder sicher ankommen und weggehen.
An neun Schulen gibt es den sogenannten Bicibus. Beim Bicibus radeln Eltern gemeinsam mit ihren Kindern zur Schule. Wie ein Bus auf Rädern, aber mit dem Fahrrad. Das ist eine neue und beliebte Idee.
Wer einen Bicibus an seiner Schule starten möchte, bekommt Hilfe von der Stadt.
So schützen wir Kinder auf dem Schulweg. Und Kinder lernen schon früh, selbstständig unterwegs zu sein.
Was wir als Nächstes planen:
Ab September kommen zwei neue Schulstraßen dazu. Und weitere Elterngruppen wollen einen Bicibus starten.
Wir haben schon 100 Straßen ruhiger gemacht.
Wir haben einen Plan festgelegt, wie der Verkehr in Graz bis 2040 besser werden soll.
Das nennt man Mobilitätsplan: ein Konzept der Stadt, das zeigt, wie Menschen in Zukunft sicher und umweltfreundlich unterwegs sein können.
Unser Ziel: Straßen sollen gerecht aufgeteilt werden.
Für alle, die zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren oder Bus und Straßenbahn benutzen.
Wir beobachten den Verkehr laufend und verbessern ihn dort, wo es nötig ist.
In Wohnvierteln reservieren wir Parkplätze für Menschen, die dort wohnen.
Wer täglich von außerhalb nach Graz fährt, soll einen Grund bekommen, schon an der Stadtgrenze auf Bus oder Straßenbahn umzusteigen.
So gibt es weniger Autos in der Stadt. Das schützt alle vor schlechter Luft und Lärm.
Schlechte Luft entsteht durch viele Autos. Man nennt das auch Feinstaub. Er ist schädlich für die Gesundheit.
Was wir konkret planen:
Neue Gehsteige, ruhigere Wohnviertel und bessere Unterführungen an mehreren Stellen in Graz.
In manchen Stadtteilen brauchen Anwohnerinnen und Anwohner eigene Parkplätze.
Wir arbeiten daran.
Die S-Bahn fährt schnell zwischen Städten und Stadtteilen.
Sie ist schneller als die Straßenbahn und fährt auf eigenen Gleisen.
Der Grazer Gemeinderat hat 2023 beschlossen: Die S-Bahn in Graz soll ausgebaut werden. Alle Parteien haben dafür gestimmt.
Jetzt prüfen die ÖBB, das Land Steiermark und die Stadt Graz gemeinsam, ob ein S-Bahn-Tunnel direkt durch das Grazer Stadtzentrum gebaut werden kann.
Der Tunnel soll verschiedene Bahnstrecken miteinander verbinden. So können Züge öfter fahren.
Und Graz wird besser erreichbar, auch aus den umliegenden Gemeinden.
Die Ergebnisse dieser Prüfung werden im Herbst 2026 erwartet.
Wir setzen uns dafür ein, dass der S-Bahn-Tunnel danach weiter geplant wird.
In Stadtteilen, die schlecht mit Bus und Straßenbahn erreichbar sind,
gibt es das flux-Sammeltaxi.
Ein Sammeltaxi fährt mehrere Fahrgäste gleichzeitig zu verschiedenen Zielen. Man bucht es wie ein Taxi, zahlt aber weniger.
Schon 43.000 Menschen haben es genutzt.
In der Innenstadt soll es bald einen neuen kleinen Bus geben: den „Innenstadt-Kavalier”.
Er funktioniert ähnlich wie ein kleines Taxi. Er ist einfach zu benutzen und günstig.
So kommen alle Menschen schnell ans Ziel, auch in der Innenstadt.
Eine unabhängige Prüfbehörde hat das Sammeltaxi-System bewertet.
Das nennt man Rechnungshof: eine Behörde, die prüft, ob öffentliches Geld richtig eingesetzt wird.
Das Ergebnis: Das System soll verlässlicher und einfacher werden.
Und man soll dafür dasselbe Ticket wie für Bus und Straßenbahn verwenden können.
Genau dafür setzen wir uns ein.
Denn nur wenn das System einfach und verlässlich ist, nutzen es die Menschen.
Der Kinderradbonus ist eine Förderung der Stadt Graz.
Familien bekommen Geld zurück, wenn sie ein Fahrrad für ihr Kind kaufen oder reparieren lassen.
5.000 Familien haben den Kinderradbonus schon beantragt. Das zeigt, wie beliebt er ist.
Wir planen außerdem ein Fahrrad-Verleihsystem für Graz.
Das funktioniert so: An vielen Stellen in der Stadt stehen Fahrräder. Man leiht ein Rad für kurze Zeit aus, fährt damit und gibt es dann wieder ab. Das nennt man Bike-Sharing.
Es soll einfach, günstig und überall in der Stadt verfügbar sein.
Was wir als Nächstes planen: Wir schauen uns an, wie das in anderen Städten funktioniert,
zum Beispiel in Salzburg, Wien und Maribor. Dann suchen wir die besten Standorte für Graz.
In drei Stadtteilen gibt es schon neue Sportplätze.
In Parks in der ganzen Stadt gibt es außerdem: Tischtennistische, Geräte zum Klettern und Trainieren sowie Parcours.
Ein Parcours ist ein Hindernisparcours im Freien, bei dem man springt, klettert und balanciert.
Alle diese Angebote sind kostenlos und für Menschen jeden Alters.
Was wir als nächstes planen:
Eingezäunte Plätze für Ballsport wie Fußball, Basketball oder Hockey.
Das sind sogenannte Ballsportkäfige: überdachte oder eingezäunte Felder, die auch in dicht bewohnten Vierteln Platz finden.
Rasenflächen und Sandplätze für Boccia, Volleyball und Frisbee. Gekennzeichnete Laufstrecken und Wanderwege rund um Graz. Strecken für Mountainbike-Fahren.
Wir suchen gerade nach den besten Standorten. Wir schauen uns auch an, wie das in anderen Städten gut funktioniert hat.
Wir haben eine zentrale Stelle eingerichtet, die Menschen in Graz schnell zur richtigen Hilfe weiterleitet.
Das nennt man Gesundheitsdrehscheibe.
Wir haben auch mehr Sozialarbeit in die sieben Gesundheitszentren in Graz gebracht.
Und das Angebot für die seelische Gesundheit wurde verbessert.
Seelische Gesundheit bedeutet: wie es einem innerlich geht, also Gefühle, Gedanken und das allgemeine Wohlbefinden.
Was wir als Nächstes planen:
In jedem Bezirk soll es genug Ärztinnen und Ärzte mit Kassenvertrag geben.
Ein Kassenvertrag bedeutet: Die Ärztin oder der Arzt rechnet direkt mit der Krankenkasse ab. Für Patientinnen und Patienten ist der Besuch kostenlos oder sehr günstig. Neue Gesundheitszentren mit längeren Öffnungszeiten sollen entstehen.
Diese nennt man Primärversorgungszentren: Orte, wo mehrere Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegepersonal zusammenarbeiten.
Wir planen außerdem ein Zentrum speziell für Frauengesundheit.
Gute Gesundheitsversorgung darf keine Frage des Geldes sein.
Wir setzen uns beim Land Steiermark dafür ein, dass es in ganz Graz genug Kassenärztinnen und Kassenärzte gibt.
Wir haben drei Tageszentren für Menschen mit Demenz gesichert.
Demenz ist eine Erkrankung, bei der das Gedächtnis und andere geistige Fähigkeiten langsam nachlassen.
Wir haben auch die Pflegedrehscheibe gesichert.
Das ist eine Anlaufstelle, die Familien hilft, die richtige Pflege für ihre Angehörigen zu finden.
Was wir außerdem gemacht haben:
Wer zu Hause gepflegt wird, soll nicht zu viel für die Pflege bezahlen müssen.
Familienmitglieder, die jemanden pflegen, werden von der Stadt angestellt.
So sind sie sozial abgesichert und bekommen Pensionszeiten angerechnet.
Pflegekräfte in städtischen Einrichtungen bekommen faire Bezahlung.
Pflegedienste, die zu den Menschen nach Hause kommen, wurden gestärkt.
Und die Nachbarschaftshilfe wurde ausgebaut.
Unser Ziel: Würdevoll alt werden in Graz. Und Entlastung für alle, die pflegen.
Was wir als Nächstes planen:
Wir setzen uns dafür ein, dass Pflegeleistungen in Graz erhalten bleiben. Wir wollen auch Gemeindekrankenpflegerinnen und -pfleger erhalten.
Das sind Pflegekräfte, die direkt in Wohngebieten arbeiten und Menschen zu Hause besuchen. Man nennt sie auch Community Nurses.
Wir haben einen Plan gemacht, damit alle Menschen in Graz gut mitmachen können.
Das nennt man Inklusionsstrategie: ein Plan der Stadt, damit Menschen mit Behinderungen überall dabei sein können.
Eine neue Stelle im Sozialamt kümmert sich darum, dass dieser Plan umgesetzt wird.
Was das konkret bedeutet:
Mehr Informationen der Stadt gibt es in einfacher Sprache.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt lernen, wie sie Menschen mit Behinderungen gut unterstützen können. Es gibt mehr barrierefreie Angebote in Schulen, Kultur und Freizeit. Mehr Menschen mit Behinderungen können sich selbst vertreten und mitentscheiden.
Auch Bus und Straßenbahn werden barrierefreier.
Die neuen Straßenbahnen heißen Flexity.
Sie sollen Schritt für Schritt zum Vorbild für Barrierefreiheit werden. So entscheiden Menschen mit Behinderungen in Graz nicht nur mit. Sie gestalten die Stadt mit.
Was wir als Nächstes planen:
Wir wollen weitere Hindernisse im Alltag beseitigen:
Mehr barrierefreie Toiletten.
Spielplätze und Kinderbetreuung, die für alle Kinder geeignet sind.
Mehr Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen bei der Stadt Graz und ihren Unternehmen.
Barrierefreie Wohnungen sollen leichter zu finden sein. Bei neuen Gebäuden soll Barrierefreiheit von Anfang an mitgeplant werden.
Unser Ziel: Bis 2030 sollen in Graz nur noch barrierefreie Flexity-Straßenbahnen fahren.
Fast 350.000 Menschen leben in Graz.
Sie sind unterschiedlich alt und haben verschiedene Wünsche und Interessen.
Wir haben Angebote für alle Altersgruppen geschaffen.
Für Familien mit Kindern gibt es: das Kindermuseum, Spielmobile, die in die Stadtteile kommen,
Feriencamps und ein Beratungszentrum für Familien.
Für ältere Menschen gibt es das Seniorenbüro der Stadt.
Es bietet Kurse und Veranstaltungen an.
Wir wollen Jung und Alt auch direkt miteinander verbinden:
Beim gemeinsamen Wohnen von Jung und Alt. Bei Betreuungsangeboten, bei denen ältere Menschen Kindern helfen.
Beim Einkaufsservice helfen Studierende älteren Menschen beim Einkaufen. So unterstützen sich Menschen in Graz gegenseitig im Alltag.
Wir setzen uns beim Land Steiermark dafür ein,
dass solche Angebote finanziell unterstützt werden.
Und wir prüfen, ob städtische Einrichtungen dabei helfen können.
Viele Behördenwege in Graz können jetzt online erledigt werden.
Auf der Website digitalestadt.graz.at gibt es schon mehr als 300 Formulare.
Formulare sind offizielle Dokumente, die man ausfüllen muss, um etwas bei der Behörde zu beantragen oder zu melden.
Das Angebot wird laufend erweitert. Wege zur Behörde werden kürzer. Informationen der Stadt werden verständlicher.
Wir wollen auch, dass mehr Menschen bei Entscheidungen der Stadt mitmachen können.
Zum Beispiel durch Online-Umfragen oder Gespräche mit der Bevölkerung.
Jeder Mensch in Graz soll eine Stimme haben, wie sich die Stadt entwickelt.
Wir schauen uns an, wie andere Städte das schon gut umsetzen.
Besonders das Mitmachen der Menschen wollen wir schnell verbessern.
Denn eine gute Stadt entsteht gemeinsam.
In Graz leben 7.500 gemeldete Hunde.
Auf einer digitalen Karte kann man sehen, wo es Hundewiesen gibt und wo Säcke für Hundekot abgeholt werden können.
Was wir planen:
In allen Stadtteilen soll es mehr eingezäunte Wiesen geben, wo Hunde frei laufen können.
Wir arbeiten mit Tierschutzvereinen in Graz zusammen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Tiere gut gehalten und geschützt werden.
In Andritz und im Stadtzentrum braucht es dringend neue Hundewiesen.
Wir wollen auch die Zahl der Tauben in der Stadt besser steuern.
Dafür bauen wir Taubenschläge auf. Ein Taubenschlag ist ein Häuschen für Tauben. Dort werden die Tiere gefüttert und betreut. Das ist eine tierfreundliche Art, ihre Zahl zu verringern.
In Graz gibt es 12.000 Quadratmeter Blühwiesen und ruhige Rückzugsorte für Tiere.
Blühwiesen sind Wiesen mit vielen verschiedenen Wildblumen. Sie bieten Nahrung und Lebensraum für Insekten, Vögel und andere Tiere.
Dort leben Vögel, Fische, Fledermäuse, Otter und viele Insekten.
Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten ist wichtig für uns alle. In Städten ist sie oft bedroht.
Wir schützen sie gemeinsam mit Naturschutzvereinen in Graz.
Was wir als nächstes planen:
Wir verbessern mehrere Naturschutzgebiete in Graz. Wir bauen Nisthilfen für Falken und andere Vögel.
Eine Nisthilfe ist ein kleines Häuschen oder ein Kasten, der Vögeln hilft, einen sicheren Ort zum Brüten zu finden.
Jede Person kann mitmachen: Wer einen Garten oder einen Balkon hat, kann Pflanzen anbauen, die Insekten und Vögeln helfen.
Die Stadt unterstützt dabei.
Wir geben jedes Jahr 250.000 Euro für mehr Grün in der Stadt aus.
Damit fördern wir:
Gärten auf Dächern und an Hauswänden, Gemeinschaftsgärten, in denen alle mitgärtnern können,
das Ersetzen von Asphalt und Beton durch Wiesen und Bäume, und die Nutzung von Regenwasser.
Das macht Graz kühler und lebendiger.
Und wir machen weiter.
Wir pflanzen Beerensträucher und Obstbäume dort, wo früher nur Asphalt war. So können Menschen in der Stadt frische Früchte pflücken.
Und die Stadt wird besser auf heißere Sommer vorbereitet.
Was wir konkret planen:
In allen neuen Parks pflanzen wir Obstbäume und Beerensträucher. Zum Beispiel im neuen Park in der Daungasse. Wir wollen außerdem einen Stadtplan erstellen, der zeigt, wo in Graz Obstbäume und Beerensträucher öffentlich zugänglich sind. So wissen alle, wo sie frische Früchte finden können.
Verantwortungsvoll mit dem Geld der Stadt umgehen
Die Stadt Graz hat weniger Geld zur Verfügung als früher.
Trotzdem hat Graz heute 400 Millionen Euro weniger Schulden als noch vor einigen Jahren geplant war.
Das ist trotz schwieriger Zeiten und großer Investitionen in die Stadt gelungen.
Wir sind überzeugt: Wer heute wichtige Investitionen nicht macht, muss später viel mehr bezahlen.
Das zeigt zum Beispiel die Erneuerung der Feuerwehr-Ausrüstung.
Deshalb sparen wir dort, wo es möglich ist:
Wir vereinfachen Abläufe in der Stadtverwaltung. Die Grünen und die KPÖ nehmen weniger Parteienförderung an.
Parteienförderung ist Geld vom Staat, das politische Parteien für ihre Arbeit bekommen.
Der Grüne Gemeinderatsklub bekommt weniger Geld für seine laufenden Kosten.
Und es gibt eine Höchstgrenze dafür, wie viel Geld im Wahlkampf ausgegeben werden darf.
So wird das Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler gezielt eingesetzt.
Hast du Fragen oder Ideen?
Möchtest du mehr über unsere Pläne wissen?Willst du eine Idee einbringen? Oder willst du auch nach der Wahl über Graz informiert bleiben?Dann melde dich beim Grünen Gemeinderatsklub im Rathaus.
Der Grüne Gemeinderatsklub ist die Gruppe der Grünen Abgeordneten im Grazer Stadtparlament. Sie sind im Rathaus erreichbar.
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